
Seit 409 Tagen gibt es das Harvey's nicht mehr! Alle Angaben auf diesen Seiten, die den Betrieb der Gaststätte betreffen, sind somit hinfällig. Die Webseite wird von Stammgästen weitergeführt.
Rückblick: Was im Harvey's lief ...
Leider vorbei ...
nachtdicht
auslese
Samstag, 11. Dezember 2010
Beginn 19:30
„Der Liebeskrieg - Himmel, Hölle, Halleluja - Der Musikantentadel - Mammon, Mäuse & Moneten - Sport ist Mord”: 5 Titel, unter denen der Wiener Schauspieler Christian Ingomar, sein Kölner Kollege Frank Meyer und der Schweizer Tonzauberer Peter Mohr seit 2007 mehrfach zu einem „unordentlichen Abend” ins Harvey’s einfielen. Mit einer wüsten Mischung aus den Zettelkästen der Welt- und Halbwelt-Literatur: Drama, Prosa, Lyrik, Presse und dies und das zwischen Kitsch und Kunst. Aber immer zu einem so historischen wie hochexplosiven Thema (s.o.), das vom Datum des Abends vorgegeben war.
Am 11. Dezember, dem Internationalen Tag der Berge und der Skurrilitäten (Geburtstag von Christian Dietrich Grabbe, der FDP und der EU), und zum alllerallerletzten Mal, gibt es nun: ein „Best of” samt bisher vielleicht Verschwiegenem - 5 Abende plus Bonusmaterial in 1 Rutsch und 2 Räumen! Und unordentlich wie immer! Das ist absolut garantiert. Und die Wirtin denkt schon lange auf der leckeren Speisenkarte rum. Und die Reservierung läuft auch schon.
Heute werden wir nicht alt!
Literaturkabarettistische Dernièrenpremiere von und mit Frank Meyer
Samstag, 27. November 2010
Beginn 19:30
„Heute werden wir nicht alt!” sagen spezielle Kneipengäste, wenn sie ihr Stammlokal betreten – um dann doch bis zum 20. Kölsch durchzualtern.
Dabei wollen wir ja alle nicht alt werden, sondern ewig leben. Bzw. trinken. Oder sonst was endlos tun. Aber wie kriegen wir das hin? Und warum werden die andern um uns herum immer jünger? „Sind unsere Jahre / eine Tugend? / War nicht das Wahre / unsere Jugend?" Fragt der Dichter.
„Was ist die Zeit? Und wieso geht sie nicht rückwärts? Wohin verschwindet die Vergangenheit? Wo treibt sich die Zukunft herum, ehe sie zu uns kommt? Wie lange dauert die Gegenwart? Gibt’s die überhaupt? Und wer soll das alles sauber halten?” Fragt die Denkerin.
Ist das vielleicht alles nur ein Witz? Oder ein Traum? Oder ein Fall für Botox? Oder die allerletzte poetisch-philosophische Harvey’s-Premiere des dafür reifen Literatur-Kabarettisten Frank Meyer für mit veralterte Stamm- und verjüngte Blättergäste am 27.11., dem Welttag des Streichholzes?
Ja, so könnte es sein.
Veteranentreffen
Samstag, 20. November 2010
Beginn 19:00
für die langjährigen Besucher der Kneipe ohne Namen und des Harvey's
Zimmertheater
Ein Lustspiel in 3 Akten von Klaus Trapp
Lesung mit verteilten Rollen (Wiederholung der Aufführung vom 23.1.)
Samstag, 13. November 2010
Beginn 19:30
Zwei alte Schulfreunde sind zufällig nach Jahren wieder in Kontakt miteinander gekommen. Beide waren in ihrer Jugend begeisterte Karl-May-Leser und beide waren in das gleiche Mädchen verliebt. Mit dem einen ist sie zum Schlussball gegangen, den anderen hat sie ein paar Jahre später geheiratet. Der unverheiratete will an Silvester seine langjährige Lebensgefährtin ehelichen. Sein alter Freund soll sein Trauzeuge werden und gleichzeitig will man Wiedersehen feiern und zwar in einem kleinen Hotel in der Eifel, das einer Schulfreundin der Braut gehört.
Wie sich herausstellt, kommt das Hotel dem verheirateten Freund seltsam bekannt vor. Dessen Frau trifft hier auf den Bräutigam, der von dem Wiedersehen mit seiner alten Liebe überwältigt ist. Die Situation droht zu eskalieren …
Mitwirkende: Angelika Gannott-Trapp, Frank Meyer, Simone Rusch-Kurz, Anke Winkelmann, Dieter Zenses und der Autor
Meyer spricht Meyer
aus 10 Jahren im Harvey's
Samstag, 11. September 2010
Beginn 19:30
ein "Best of"-Progamm aus all den Jahren, so nur einmal zu hören...
nachtdicht 5
Samstag, 17. April 2010
Beginn 19:00
ist, um es ganz unmissverständlich zu sagen, die fünfte, rüstigste und (festina lente) jüngste Ausgabe dieser sagenhaften Serie - so brandaktuell wie prinzipiell, so zerstreut wie anstrengend, so unordentlich wie immer - sic itur ad astra! Training für die geistig-moralische Kehrtwende, Stärkung für den täglichen Kampf ums Dabeisein: dolor hic tibi proderit olim. Dabei sind natürlich - natura non facit saltus - die beiden von Film, Funk und Fernsehen etc. bekannten Schauspieler Christian Ingomar („Verbotene Hiebe”) und Frank Meyer („Rote Hosen”). Was ist, was wird geschehen am 17. April? Wer es wissen will, sollte sich rechtzeitig vor diesem Tag seinen Platz sichern... Es wird bequeme Kleidung empfohlen.
Zimmertheater
Ein Lustspiel in 3 Akten von Klaus Trapp
Szenische Lesung - Uraufführung
Samstag, 23. Januar 2010
Beginn 19:00
Zum Inhalt siehe 13. November 2010
Mitwirkende: Angelika Gannott-Trapp, Frank Meyer, Simone Rusch-Kurz, Anke Winkelmann, Dieter Zenses und der Autor
Kein Streit am Rhein?!
Samstag, 21. November 2009
Beginn 19:00
Eine der wichtigsten und bis heute ungelösten Frage aller Kulturdeutschen lautet: Wer ist größer? Goethe oder Schiller? Köln oder Düsseldorf?
Die kulturlose Antwort („Goethe war 4 cm und Düsseldorf ist 425.000 Einwohner kleiner als Schiller bzw. Köln”) hilft hier gar nichts. Zumal sich diese Zahlen ständig ändern. Und den plattköpfigen Einwand der Buchhalter („Goethe und Düsseldorf waren/sind aber viel reicher als Schiller und Köln”) – also den strafen wir doch mit Verachtung.
Trotzdem aber feiern wir am 11. im 11. diesen Jahres 263333 Tage „Köln-Düsseldorfer Krampfschiefartgesellschaft"! Muss das sein?
Wir enthüllen – mit Geschichte, Geschichten, Gedichten & Gerichten (z.B. dem leckeren Düsseldorfer Senfrostbraten) sowie auserlesenen Altbieren und Kölsch, was Guido Kopp in seiner Reihe „Hystery” nie anzupacken wagte:
die verblüffende Tatsache, dass Düsseldorfer und Kölner genetisch enger verwandt sind als Schwan und Huhn! Aber viel weiter als die Bonner.
Wenn Goethe das gewusst hätte…
Senfrostbraten u.v.a. & Frank Meyer sorgen für das Kulinarische & das Literarische
Veteranentreffen
Samstag, 24. Oktober 2009
ab 19:30
für die langjährigen Besucher der Kneipe ohne Namen und des Harvey's
Kein Streit am Rhein
HOMMAGE an Düsseldorf
Samstag, 20. Juni 2009
Beginn 19:00
mit gutem Alt, rheinischen Kleinigkeiten (Buffet), Düsseldorfer Rostbraten und ... Frank Meyer
Harvey on Tour
im Agnesviertel
Ausstellungseröffnung
Sonntag, 24. Mai 2009
ab 17:00
Fotos von Sabine Schneeberger und Ton van Londen
Klaus Trapp liest aus seiner Erzählung
Grossmanns Belohnung
Samstag, 25. April 2009
Beginn 19:30
Mehr über Klaus Trapp
Mehr über Grossmanns Belohnung
Ausstellungseröffnung
Bilder und Lichtobjekte von Elisabeth Lüchtefeld
Samstag, 29. November 2008
ab 19:00
siehe auch Elisabeth Lüchtefeld
nachtdicht 4
Samstag, 15. November 2008
Beginn 19:00
Der 4. unordentlicher Abend mit
Frank Meyer & Christian Ingomar
Nach Liebeskrieg, Glaubensk(r)ampf und Musikantentadel widmen sich die beiden Schauspieler & Nachtdichter nun endlich mal einem hochpolitischen Thema, was am 15. November (wenn man in die laufenden und abgelaufenen Kalender blickt) unvermeidlich ist. Ein Thema, das brandaktuell ist und jeden von uns, die Wirtschaft und die Medien täglich und nächtlich beschäftigt.
Von den USA, China und Russland gar nicht zu reden...
Christian Ingomar (»Lebe unernst oder die Kunst, ein Österreicher zu sein«, »Seid reinlich bei Tage und säuisch bei Nacht«) ist gebürtiger Salzburger. Nach zahlreichen Engagements an Bühnen in Wien, Göttingen, Bonn, Berlin, München, Frankfurt, Ulm, Würzburg, Bern, Darmstadt, Braunschweig lebt und arbeitet er als freier Schauspieler, Autor und Regisseur seit 2000 in Köln für Bühne, Hörbuch, Fernsehen – und Leseprogramme wie dieses. Ist ab 25.10. im Theater im Bauturm in »Holzers Peepshow« von Markus Köbeli zu sehen.
Frank Meyer
(»DichtDenkDeutsch«, »Zimtsternhagelvoll«, »Verzeihen sie, ich bin eine Stricknadel!«, »Feine Panik!« u.a) ist fast gebürtiger Kölner. Nach einem langjährigen Engagement an einer Bühne in Köln (Pantomimentheater Kefka) spielt, spricht und schreibt er hier und anderswo für die Bühne, Hörfunk und –bücher. Er wurde ausgezeichnet mit dem Deutschen Literatur-Theaterpreis sowie dem alternativen
Gebackenen Iffland-Ring und hat kürzlich (zusammen mit Konrad Beikircher) das neue Hörbuch Die schönsten Katastrophen herausgebracht. Ist ab 8. November mit 3 Soloprogrammen im neuen Kabarett A-Z zu erleben.
nachtdicht 3
wieder 1 unordentlicher abend
Samstag, 17. Mai 2008
Beginn 19:00
Nach "liebeskrieg" und "himmel, hölle, halleluja" widmen sich die schauspieler christian ingomar & frank meyer in ihrem nun schon 3. unordentlichen abendprogramm wieder einem neuen thema. Mit dem hat jeder/jede von uns täglich/nächtlich seine lust und last, ob er/sie will oder nicht. Man kann das lieben oder hassen, es kann der himmel oder die hölle sein - je nachdem. Und natürlich hängt das thema wieder mit dem datum zusammen... Was geschah am 17.mai? Wer es hören will, sollte sich rechtzeitig vor diesem Tag seine Karte sichern...
nachtdicht
2. unordentlicher abend
Samstag, 19. Januar 2008
Beginn 19:00
der 2. unordentliche abend ist auch kein ordentlicher abend (wo man weiß, was wie geht, an-, ab- und zu-). und 2 sprecher/spieler in 2 räumen ohne rauchertür dazwischen, das wird wieder eine wüste collage aus drama, lyrik, prosa, geschichte und zukunft, kitsch und hochkunst, tief- und blödsinn aus den zettelkästen der weltliteratur: aber unvorhersehbar, wieder mit neuem, brandaktuellem thema: was geschah am 19.1.? nach der folge 1 über liebeskriege ("nie sah man kabale und liebe so verschieden" schrieb die faz) nun die folge 2 mit kleinen gerichten auf wunsch und unvermeidlich den schauspielern christian ö. ingomar und frank d. meyer: nachtdicht
Lebe unernst oder
Die Kunst ein Österreicher zu sein
Samstag, 17. November 2007
Beginn 19:00
Christian Ingomar erzählt und liest von den Verschrobenheiten österreichischer Charaktere und ermöglicht Ihnen Einblicke in die geheimnisvollen, verborgenen Schlupfwinkel der Seele dieses gerne unterschätzten Menschenschlages. Ein heiter-ironischer Ausflug in unbekanntes Gebiet mit Texten von Peter Altenberg, Anton Kuh, Alfred Polgar, Egon Friedell und Anderen, oft geprägt von bitterböser Ironie und verzweifeltem Zynismus, dem sogenannten österreichischen Humor.
nachtdicht
1 unordentlicher abend
Samstag, 13. Oktober 2007
Beginn 19:00
1 unordentlicher abend ist kein ordentlicher abend (wo man weiß, was wie geht, an-, ab- und zu). und 2 sprecher in 2 räumen ohne tür dazwischen, das geht nur mit 3 wochen proben. choreografle. also gar nicht. oder: einfach so. eine wüste mischung aus drama, lyrik, prosa, kitsch und hochkunst, tief- und blödsinn. aus diversen zettelkästen der weltliteratur. mal hörensehn. mit dem wiener schauspieler christian ingomar und dem kölner kollegen frank meyer: nachtdicht
Feine Panik!
Ein Abend für Katastrophile
Samstag, 23. Juni 2007
Beginn 20:00
Frank Meyer liest für den moralischen Aufschwung
Mehr-Gang-Speisen & Programm
Und vor allem: es gibt nochmal was Leckeres zu essen, sogar in mehreren Gängen, denn so schnell geht das ja nicht mit dem Welt-Untergang und der Klima-Katastrophe, von der alle reden, obwohl es schon nicht mehr so sensationspressiert und wieder ruhiger wird mit dem Klima, und wärmer darfs doch auch sein, wenn die sogenannte demografische Katastrophe kommt oder vielmehr schon da ist, weil sich die Alten vermehren wie die Karnickel, da kommt mehr Wärme doch gut an, so vom Anklang und vom Rheuma her, und für die Heizungskosten sowie Energieverschwendung ist es ja auch schön, wenn weniger Schnee fällt, obwohl das wieder für den bayrischen Fremdenverkehr und den Alpinismus als solchen dumme Folgen hat, worüber sich kein norddeutscher Strandkioskbetreiber schadenfreuen sollte, weil die geschmolzenen Gletscher gleich darauf das Küstenland landunter setzen oder wie das heißt, was keiner mehr genau weiß, weil wir ja auch Pisa oder die Bildungs-Khathastrophe haben, und keiner mehr richtig schreiben kann darüber, warum er z.B. wegen der TV- und Ernährungs-Katastrophe weniger fressen und fernsehn und sich mehr bewegen soll, was nicht nur den Arbeitsmarkt sondern auch den Hosenbund entlastet, worüber sich die Millionen Chinesen - die immer mehr und reicher werden und alle Neuschwanstein überschwemmen, das gerade als einziges deutsches Weltwunder anerkannt wurde, was die deutsche Katastrophe als solche ist, so schrecklich, daß man darüber verrückt werden und auswandern könnte zu den Chinesen, die sich aber auch darüber keine Gedanken machen - keine Gedanken machen. Deshalb lesen wir rasch, ehe die Renten- und Rechtschreibreform-Katastrophe uns endgültig egal ist, ein paar trostreiche Geschichten von anerkannten Dichtern:
für Katastrophile mit Appetit & offenen Ohren und so weiter.
Poe & Co.
Samstag, 26. November 2005
Beginn 18:48
O horrible! most horrible!
Frank Meyer liest Geschichten zum Schaudern
von Edgar Allan Poe & Heine bis heute
incl. 3-Gang-Henkersmahlzeit